Datenschutzerklärung

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Datenschutzerklärung der Firma Bestattungsinstitut Wulf e.K.
nach der Datenschutz-Grundverordnung
I. Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung für die Firma Bestattungsinstitut
Wulf e.K. Rondeel 7, 22926 Ahrensburg , ist:
Christian Wulf
Rondeel 7
22926 Ahrensburg
Tel.: 04102-467 399
E-Mail: info@bestattungen-ahrensburg.de
II. Art, Zweck, Dauer und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung

  • Art der erhobenen Daten
    Für den Fall der Vertragsanbahnung, des Abschlusses eines Bestattungsvertrages oder
    Bestattungsvorsorgevertrages und dessen Abwicklung erheben und verarbeiten wir folgende
    Daten:
    Anrede, Vorname und Nachname des Auftraggebers
    E-Mail-Adresse,
    Anschrift,
    Telefonnummer,
    Anrede, Vorname, Nachname des/der Verstorbenen,
    Geburts-, Sterbedatum und Geburtsort,
    Personenstand,
    Konfession des/der Verstorbenen,
    Verwandtschaftsverhältnisse,
    Kontaktdaten eines Bevollmächtigten,
    Kontaktdaten der Krankenkassen des/der Verstorbenen,
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    Kontaktdaten der Rentenstellen des/der Verstorbenen,
    Kontaktdaten der Versicherungsgesellschaften des/der Verstorbenen,
    Kontaktdaten der Personen der Trauergesellschaft,
    Daten des Personalausweises des/der Verstorbenen,
    Fingerprints des Verstorbenen,
    Totenmaske,
    Fotos des/der Verstorbenen,
    Fotos der Trauerfeier
    Haarproben des/der Verstorbenen.
    Die Erhebung und Verwendung der Konfession des/der Verstorbenen, der Daten für die
    Erstellung von Fingerprints des/der Verstorbenen, die biometrischen Daten für die Totenmaske,
    die Entnahme von Haarproben des/der Verstorbenen, die Anfertigung von Fotos des/der
    Verstorbenen und der Trauerfeier erfolgt nur, wenn der Betroffene sich ausdrücklich mit der
    Erhebung, Speicherung und Verarbeitung dieser personenbezogenen Daten gem. Art. 9 Abs. 2 a)
    DSGVO einverstanden erklärt.
    II. Zweck der Datenverarbeitung, Speicherdauer und Rechtsgrundlagen
  • Zweck
    Die Datenerhebung und Datenverarbeitung erfolgt für die Erstellung eines Angebotes, den
    Vertragsschlusses und die Vertragsabwicklung sowie für die angemessene Bearbeitung des
    Bestattungsauftrages, soweit dies für die beidseitige Erfüllung der Verpflichtungen aus dem
    Vertragsverhältnis erforderlich ist.
  • Speicherdauer
    Die personenbezogenen Daten werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung
    entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder
    nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen
    Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder
    Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene
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    Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten
    für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.
  • Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten
    Soweit für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen
    Personen erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a), 9 Abs. 2 a) DSGVO als Rechtsgrundlage.
    Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen
    Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 b) DSGVO als
    Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung
    vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind.
    Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen
    Verpflichtung erforderlich ist, der unser Unternehmen unterliegt, dient Art. 6 Abs. 1 c) DSGVO
    als Rechtsgrundlage.
    Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen
    natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6
    Abs. 1 d) DSGVO als Rechtsgrundlage.
    Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines
    Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des
    Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als
    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    III. Weitergabe von Daten an Dritte
    Die Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies für die Vertragsabwicklung
    erforderlich ist. Dritte sind Gerichte, Behörden, insbesondere das Standesamt, das Ordnungsamt,
    die Friedhofsverwaltung, das Gesundheitsamt, die Staatsanwaltschaft, gesetzliche
    Sozialversicherungen, insbesondere Krankenkassen, Rentenversicherungen,
    Unfallversicherungen, Lebensversicherungen und sonstige private Versicherungsgesellschaften,
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    der Zeitungsverlag für die Traueranzeige, das Blumengeschäft für die Trauerfloristik, der
    Steinmetz, der Trauerredner, der Trauermusiker, die Einzugszentralen Rundfunk, ARD, ZDF,
    Deutschlandradio, Religionsgemeinschaften.
    IV. Rechte der betroffenen Person
    Werden personenbezogene Daten verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen
    Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:
  • Auskunftsrecht
    Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob
    personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.
    Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende
    Informationen Auskunft verlangen:
    a) die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
    b) die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
    c) die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie
    betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt
    werden;
    d) die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder,
    falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der
    Speicherdauer;
    e) das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden
    personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den
    Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    f) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    g) alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die
    personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
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  • Recht auf Berichtigung
    Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem
    Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig
    oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
    Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie
    betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
    a) wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer
    bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der
    personenbezogenen Daten zu überprüfen;
    b) die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten
    ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten
    verlangen;
    c) der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht
    länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von
    Rechtsansprüchen benötigen, oder
    d) wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt
    haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen
    gegenüber Ihren Gründen überwiegen.
    Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen
    diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur
    Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der
    Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen
    öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
    Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt,
    werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird.
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  • Recht auf Löschung
    a) Löschpflicht
    Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen
    Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten
    unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
  • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben
    oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
  • Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a
    oder Art. 9 Abs. 2 a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen
    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
  • Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es
    liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen
    gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
  • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
  • Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer
    rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Bundesrepublik
    Deutschland nicht erforderlich.
    Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist
  • zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
  • zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der
    Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur
    Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung
    öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
  • aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß
    Art. 9 Abs. 2 h) und i) sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
  • zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
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  1. Recht auf Unterrichtung
    Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung
    gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern,
    denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung
    oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies
    erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.
    Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu
    werden.
  2. Recht auf Datenübertragbarkeit
    Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem
    Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren
    Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht, diese Daten einem anderen
    Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen
    Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern
    (1) die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 a) DSGVO oder Art. 9
    Abs. 2 a) DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 b) DSGVO beruht und
    (2) die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
    In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden
    personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen
    übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen
    dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.
    Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten,
    die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder
    in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.
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  3. Widerspruchsrecht
    Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit
    gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6
    Abs. 1 e) oder f) DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen.
    Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es
    sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre
    Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung,
    Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
  4. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung
    Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen.
    Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung
    bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
  5. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde
    Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht
    Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat
    ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn
    Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten
    gegen die DSGVO verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den
    Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der
    Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.